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Lehrvideos mit KI

Tutorials13. Oktober 2025SoraAINow Team9 min read308

KI-gestützte Lernvideos: Ein umfassender Leitfaden für Pädagogen und Content-Ersteller

Die Bildungslandschaft befindet sich im Umbruch, und KI-gestützte Videoerstellung spielt dabei eine zentrale Rolle. Ich habe bereits über 100 Pädagogen und Bildungseinrichtungen bei der Implementierung von KI-Videolösungen unterstützt und konnte aus erster Hand miterleben, wie diese Technologie hochwertige Lerninhalte für alle zugänglich macht.

Warum KI-Videos im Bildungsbereich wichtig sind

Die traditionelle Produktion von Bildungsvideos steht vor großen Herausforderungen:

Probleme des traditionellen Ansatzes

  • Hohe Kosten: Professionelle Videoproduktion kostet 2.000 bis 10.000 US-Dollar pro Stunde Inhalt.

  • Zeitintensiv: Die Produktion eines 10-minütigen Bildungsvideos kann 20 bis 40 Stunden dauern.

  • Technische Hürden: Erfordert teure Ausrüstung, Studiofläche und Expertise im Bereich Videobearbeitung.

  • Begrenzte Skalierbarkeit: Es ist schwierig, Inhalte zu aktualisieren oder Variationen für unterschiedliche Lernstile zu erstellen.

Die KI-Lösung

KI-Videogenerierung begegnet diesen Herausforderungen durch:

  • Reduzierung der Produktionskosten um 90–95 %
  • Verkürzung der Produktionszeit von Wochen auf Stunden
  • Beseitigung technischer Hürden für Lehrkräfte ohne technische Vorkenntnisse
  • Ermöglichung schneller Iterationen und Personalisierung

Konkrete Auswirkungen: Ein Community College, mit dem ich zusammengearbeitet habe, konnte sein Budget für die Videoproduktion von 50.000 US-Dollar pro Jahr auf 5.000 US-Dollar pro Jahr senken und gleichzeitig die Inhaltsproduktion steigern. 300 %

Arten von Lernvideos, die Sie erstellen können

1. Konzepterklärungen

Ideal zur Visualisierung abstrakter Konzepte, die sich mit statischen Bildern nur schwer erklären lassen.

Beste Anwendungsfälle:

  • Wissenschaftliche Prozesse (Photosynthese, Zellteilung, chemische Reaktionen)

  • Mathematische Konzepte (Geometrie, Visualisierungen der Analysis)

  • Historische Ereignisse (animierte Zeitleisten, Schlachtenrekonstruktionen)

  • Sprachenlernen (Kontextbezogene Szenarien, Aussprachehilfen)

Beispiel-Anweisung:
„Eine detaillierte Animation, die den Prozess der Photosynthese in einer Pflanzenzelle zeigt: Chloroplasten absorbieren Sonnenlicht, Wassermoleküle werden gespalten und Glucose wird produziert. Pädagogisch gestaltet mit klaren Beschriftungen und Zeitlupe, um jeden Schritt zu verdeutlichen.“

Erfolgsquote: 85 % beim ersten Versuch mit der richtigen Anweisung

2. Demonstrationsvideos

Zeigen Sie Verfahren, Techniken oder schrittweise Prozesse.

Anwendungsbereiche:

  • Laborverfahren
  • Künstlerische Techniken
  • Programmier-Tutorials (Bildschirmaufnahmen mit KI-generierten Erklärungen)
  • Bewegungsabläufe im Sportunterricht

Profi-Tipp: Erstellen Sie für ein umfassendes Verständnis Aufnahmen derselben Demonstration aus verschiedenen Perspektiven.

3. Storytelling und Erzählungen

Begeistern Sie Schülerinnen und Schüler durch narrative Inhalte.

Effektiv für:

  • Literaturanalyse (Visualisierung von Szenen aus Büchern)
  • Historische Erzählungen
  • Fallstudien
  • Moralische und ethische Diskussionen

Beispiel: Ich habe einer Literaturlehrerin geholfen, visuelle Adaptionen von 20 Kurzgeschichten zu erstellen, wodurch die Beteiligung der Schülerinnen und Schüler um 45 % gesteigert werden konnte.

4. Interaktive Szenarien

Erstellen Sie verzweigte Szenarien zum Üben von Entscheidungsprozessen.

Anwendungsfälle:

  • Schulungen zur medizinischen Diagnose
  • Fallstudien aus der Wirtschaft
  • Konversationsübungen
  • Sicherheitstrainings

5. Barrierefreie Inhalte

Gestalten Sie Bildung inklusiver mit KI-generierten Inhalten.

Funktionen:

  • Videos mit Gebärdensprachdolmetschung
  • Visuelle Beschreibungen für Audioinhalte
  • Vereinfachte Erklärungen für verschiedene Lernniveaus
  • Mehrsprachige Versionen

Schritt für Schritt: Ihr erstes Lernvideo erstellen

Phase 1: Planung (30 Minuten)

1. Lernziele definieren Was sollen die Lernenden nach dem Ansehen wissen oder können?

2. Inhalt skripten Schreiben Sie ein klares, prägnantes Skript. Es sollte:

  • auf ein Konzept fokussiert sein
  • 2-5 Minuten lang sein (optimal für die Merkfähigkeit)
  • strukturiert sein: Einleitung → Erklärung → Beispiel → Zusammenfassung

3. Visuelle Elemente identifizieren
Liste der darzustellenden Elemente:

  • Wichtige Konzepte zur Visualisierung
  • Beispiele zur Veranschaulichung
  • Übergänge zwischen Ideen

Phase 2: Themenfindung (20 Minuten)

Die Formel für ein Lernvideo:

[Thema/Konzept] + [Pädagogischer Kontext] + [Visueller Stil] + [Tempo] + [Wichtige Details]

Bewährte Beispiele für Themen:

Für Naturwissenschaften:
„Der Wasserkreislauf mit Verdunstung aus dem Ozean, Wolkenbildung, Niederschlag und Abfluss. Pädagogischer Diagrammstil, klare Beschriftungen, sanfte Übergänge zwischen den Phasen, leuchtende Farben, geeignet für Schüler der Mittelstufe.“

Für Geschichte:
„Das Forum Romanum im antiken Rom voller Leben, Bürger in Togen, Marmorgebäude, Marktstände. Historisch akkurat, dokumentarischer Stil, Licht der goldenen Stunde, Kamera schwenkt langsam über die Szene.“

Für Mathematik:
„Geometrische Formen, die sich transformieren, um den Satz des Pythagoras zu veranschaulichen, Rechtwinkliges Dreieck mit Quadraten an jeder Seite, animierter Beweis zur Veranschaulichung von Flächenverhältnissen, klarer, didaktischer Stil, Rasterhintergrund

Phase 3: Generierung und Iteration (30–60 Minuten)

Mein bewährter Workflow:

  1. Erste Version erstellen (5 Minuten)
  • Erstellen Sie 3 Varianten Ihrer Aufgabenstellung.

  • Überprüfen Sie alle drei Versionen.

  1. Qualität bewerten (10 Minuten)
  • Genauigkeit: Wird das Konzept korrekt dargestellt?

  • Verständlichkeit: Ist es leicht verständlich?

  • Engagement: Wird die Aufmerksamkeit der Schüler gefesselt?

  • Technische Qualität: Ist das Video flüssig und klar?

  1. Verfeinern und Überarbeiten (15–30 Minuten)
  • Passen Sie die Anweisungen basierend auf den Ergebnissen an.

  • Konzentrieren Sie sich jeweils auf eine Verbesserung.

  • Erstellen Sie 2–3 weitere Iterationen.

  1. Beste Version auswählen (5 Minuten)
  • Vergleichen Sie alle Versionen.

  • Zeigen Sie die Version gegebenenfalls einem Kollegen oder Studenten, um Feedback zu erhalten.

Phase 4: Nachbearbeitung (30–45 Minuten)

Wichtige Verbesserungen:

  1. Kommentar hinzufügen
  • Nehmen Sie Ihre eigene Stimme auf (am authentischsten).

  • Nutzen Sie KI-Sprachgenerierung (schneller, konsistenter).

  • Fügen Sie dezente Hintergrundmusik hinzu.

  1. Text-Overlays einfügen
  • Wichtige Begriffe und Definitionen

  • Schrittnummern für Prozesse

  • Hervorhebung wichtiger Punkte

  1. Untertitel hinzufügen
  • Unverzichtbar für Barrierefreiheit

  • Verbessert das Verständnis um 40 %

  • Hilft Nicht-Muttersprachlern.

  1. Kapitel erstellen
  • Längere Videos in Abschnitte unterteilen

  • Einfache Navigation ermöglichen

  • Suchfunktion verbessern

Empfohlene Tools:

  • DaVinci Resolve (kostenlos, professionell)

  • CapCut (einfach, gut für Anfänger)

  • Adobe Premiere Rush (Mittelklasse)

Fallstudien aus der Praxis

Fallstudie 1: Biologieunterricht in der Oberstufe

Lehrkraft: Sarah Chen, Biologielehrerin
Herausforderung: Schüler hatten Schwierigkeiten, sich Zellprozesse vorzustellen.

Lösung: Erstellung von 15 KI-generierten Videos zu Zellprozessen

Umsetzung:

  • Woche 1: Videos zu Zellteilung, Proteinsynthese und Zellatmung erstellt

  • Woche 2: Kommentare und Beschriftungen hinzugefügt

  • Woche 3: Integration in den Unterricht mit Verständnisfragen

Ergebnisse:

  • Die Testergebnisse verbesserten sich um 23 %
  • Die Schülerbeteiligung stieg um 67 %
  • Der Zeitaufwand für die Konzepterklärung wurde reduziert 40 %
  • Studierende wünschten sich mehr KI-generierte Inhalte

Kosten: 120 $ für KI-Tools vs. 15.000 $ für professionelle Produktion

Fallstudie 2: Firmenschulung

Organisation: Technologieunternehmen mit 500 Mitarbeitern
Herausforderung: Schnelle Schulung der Mitarbeiter in neuer Software
Lösung: KI-generierte Tutorial-Videos mit Echtzeit-Demonstrationen

Vorgehensweise:

  • Erstellung von 30 kurzen Tutorial-Videos (je 2–3 Minuten)
  • Abdeckung aller wichtigen Funktionen und gängigen Arbeitsabläufe
  • Generierung in mehreren Sprachen für ein globales Team

Ergebnisse:

  • Abschlussquote der Schulung: 94 % (vorher 67 %)
  • Halbierung der Einarbeitungszeit
  • Rückgang der Supportanfragen um 35 %
  • Einsparung von 80.000 $ an Schulungskosten

Fallstudie 3: Online-Kursanbieter

Anbieter: Mark Rodriguez, Online-Dozent
Herausforderung: Bedarf Erstellung von 100 Videos für einen umfassenden Kurs

Lösung: Hybridansatz mit KI für Demonstrationen und realen Aufnahmen für eine persönliche Ansprache

Strategie:

  • KI für Konzepterklärungen und Demonstrationen (70 Videos)
  • Persönliche Einführungen und Zusammenfassungen (30 Videos)
  • Kombination beider Elemente für ein stimmiges Kurserlebnis

Ergebnisse:

  • Kursabschluss in 6 Wochen statt der geplanten 6 Monate
  • Zufriedenheit der Studierenden: 4,8 von 5 Sternen
  • Kurseinnahmen: 45.000 $ in den ersten 3 Monaten
  • Schnelle Aktualisierung der Inhalte basierend auf Feedback möglich

Best Practices für KI-gestützte Lernvideos

1. Genauigkeit hat oberste Priorität

Inhaltsgenauigkeit stets überprüfen:

  • Von Fachexperten prüfen lassen

  • Mit maßgeblichen Quellen abgleichen

  • Zunächst mit kleinen Gruppen testen

  • Bei Ungenauigkeiten bereit sein, den Kurs neu zu erstellen

Warnsignale:

  • Historische Ungenauigkeiten
  • Wissenschaftliche Fehlinterpretationen
  • Kulturelle Unsensibilität
  • Veraltete Informationen

2. Altersgerechte Inhalte

Anpassung des Ansatzes:

Grundschule (Klasse 1–5):

  • Leuchtende, ansprechende Farben
  • Einfache, klare Grafiken
  • Langsameres Erzähltempo
  • Freundlicher, cartoonartiger Stil

Sekundarstufe I (Klasse 6–8):

  • Detaillierter, aber weiterhin verständlich
  • Mischung aus Spaß und Ernsthaftigkeit
  • Moderates Erzähltempo
  • Halbrealistischer Stil

Gymnasium (Klasse 9–12):

  • Anspruchsvolle Grafiken
  • Schnelleres Erzähltempo akzeptabel
  • Komplexere Konzepte
  • Realistischer oder dokumentarischer Stil

Hochschulbildung:

  • Professionelle Qualität
  • Hohe Informationsdichte akzeptabel
  • Akademischer Ton
  • Fokus auf Genauigkeit statt Unterhaltung

3. Barrierefreiheitsstandards

Inhalte für alle Lernenden zugänglich machen:

Unbedingt erforderlich:

  • Untertitel (korrekt, synchronisiert)
  • Audiobeschreibungen für visuelle Elemente
  • Hoher Kontrast für gute Sichtbarkeit
  • Klare, gut lesbare Schriftarten

Wünschenswert:

  • Gebärdensprachdolmetschung
  • Transkript-Download
  • Mehrere Sprachoptionen
  • Anpassbare Wiedergabegeschwindigkeit

4. Techniken zur Steigerung der Aufmerksamkeit

Studierende zum Weiterschauen bewegen:

Erste 10 Sekunden:

  • Mit einer interessanten Frage oder einem ansprechenden Bild einsteigen
  • Erläutern, was die Studierenden lernen werden
  • Die Relevanz des Themas verdeutlichen

Im weiteren Verlauf:

  • Visuelle Elemente alle 5–10 Sekunden wechseln
  • Übergänge gezielt einsetzen
  • Relevante Beispiele einbeziehen
  • Rhetorische Fragen stellen

Abschluss:

  • Die wichtigsten Punkte zusammenfassen
  • Nächste Schritte aufzeigen
  • Handlungsaufforderung (Übung, Quiz, Diskussion) einbinden

5. Integration der Lernwissenschaft

Bewährte pädagogische Prinzipien anwenden:

Theorie der kognitiven Belastung:

  • Nicht mit Informationen überladen
  • Ein Konzept pro Video
  • Visuelle und verbale Kanäle kombinieren
  • Unnötige Elemente eliminieren

Verteiltes Lernen:

  • Videoserien erstellen, die Konzepte wiederholen

Auf Vorwissen aufbauen

  • Wiederholungsabschnitte einfügen

Aktives Lernen:

  • Pausen zur Reflexion
  • Fragen zum Nachdenken
  • Vorschläge für Aktivitäten
  • Diskussionsanregungen

Häufige Herausforderungen und Lösungen

Herausforderung 1: Inkonsistente Qualität

Problem: Die generierten Videos weisen unterschiedliche Qualitäten auf
Lösung:

  • Erfolgreiche Videos in einer Bibliothek speichern
  • Dieselben Stilparameter für alle Videos verwenden
  • Mehrere Versionen generieren und die beste auswählen
  • Vor der Freigabe eine Qualitätscheckliste erstellen

Herausforderung 2: Technische Einschränkungen

Problem: Die KI hat Schwierigkeiten mit bestimmten Inhalten
Lösung:

  • Die Stärken der KI identifizieren (Landschaften, allgemeine Szenen, einfache Bewegungen)
  • Traditionelle Methoden für komplexe Inhalte verwenden (detaillierte Diagramme, präzise Daten)
  • KI und traditionelle Ansätze kombinieren
  • Realistische Erwartungen setzen

Herausforderung 3: Skepsis der Schüler

Problem: Schüler hinterfragen KI-generierte Inhalte
Lösung:

  • Transparente Nutzung von KI
  • Vorteile erläutern
  • Betonen, dass die Inhalte weiterhin von Experten geprüft werden
  • Den pädagogischen Wert aufzeigen, nicht nur die Technologie

Herausforderung 4: Zeitaufwand

Problem: Steile Lernkurve
Lösung:

  • Mit einem Videotyp beginnen
  • Eine Vorlagenbibliothek erstellen
  • Mit Kollegen zusammenarbeiten
  • In Schulungen investieren (lohnt sich schnell)

Vergleich von Tools und Plattformen

Für die Primar- und Sekundarstufe

Runway Gen-2

  • Vorteile: Benutzerfreundlich, gut für allgemeine Inhalte, angemessener Preis
  • Nachteile: Eingeschränkte Kontrolle, kürzere Videos
  • Ideal für: Inhalte für Grund- und Sekundarstufe
  • Kosten: 12–28 $/Monat

Pika Labs
– Vorteile: Kreative Effekte, gut für Storytelling
– Nachteile: Weniger realistisch, Lernkurve
– Ideal für: Kreative Fächer, Literatur, Kunst
– Kosten: Kostenlose Version verfügbar, 8–24 $/Monat

Für Hochschulbildung

Synthesia

  • Vorteile: Professionelle Präsentatoren, mehrsprachig, benutzerfreundlich
  • Nachteile: Weniger kreative Freiheit, stark auf den Präsentator fokussiert
  • Ideal für: Vorträge, Ankündigungen
  • Kosten: 30–90 $/Monat

D-ID

  • Vorteile: Videos mit sprechendem Kopf, gut für die persönliche Interaktion
  • Nachteile: Beschränkt auf das Präsentatorformat
  • Ideal für: Kurseinführungen, Erklärungen
  • Kosten: 5,90–49 $/Monat

Für technische Schulungen

Descript

  • Vorteile: Bildschirmaufnahme + KI-Bearbeitung, ideal für Software-Tutorials
  • Nachteile: Keine reine KI-Generierung
  • Ideal für: Software-Schulungen, technische Demonstrationen
  • Kosten: 12–24 $/Monat

Erfolgsmessung

Quantitative Kennzahlen

Kennzahlen zur Nutzerbindung:

  • Abschlussrate (Ziel: >70 %)
  • Durchschnittliche Wiedergabezeit
  • Wiedergaberate
  • Teilungsrate

Kennzahlen zum Lernerfolg:

  • Ergebnisse des Vor- und Nachtests
  • Abschlussquoten der Aufgaben
  • Zeit bis zum Kompetenzerwerb
  • Fehlerquoten in der Praxis

Effizienzkennzahlen:

  • Produktionszeit pro Video
  • Kosten pro Video
  • Aktualisierungshäufigkeit
  • Umfang der produzierten Inhalte

Qualitatives Feedback

Studentenbefragungen:

  • Verständlichkeit der Erklärungen (Skala 1-5)
  • Engagement (Skala 1-5)
  • Präferenz gegenüber traditionellen Methoden
  • Verbesserungsvorschläge

Beobachtungen der Lehrenden:

  • Fragen der Studierenden während/nach den Videos
  • Qualität der Diskussionen
  • Anwendung der Konzepte
  • Selbstvertrauen

Erste Schritte: Ihr 30-Tage-Plan

Woche 1: Grundlagen

Tage 1-2: Recherche und Einrichtung

  • KI-Plattform auswählen
  • Konto erstellen
  • Tutorials ansehen
  • Dozenten-Communities beitreten

Tage 3-5: Erste Experimente

  • 5 Testvideos erstellen
  • Verschiedene Aufgabenstellungen ausprobieren
  • Ergebnisse ermitteln
  • Erfolge dokumentieren

Tage 6-7: Planung

  • 3 Themen auswählen
  • Skripte schreiben
  • Referenzmaterialien sammeln
  • Vorlagen für die Themenfindung erstellen

Woche 2: Produktion

Tag 8-10: Erste Videos erstellen

  • Videos zu 3 Themen erstellen
  • Iterationen durchführen
  • Sprechertext hinzufügen
  • Untertitel einfügen

Tag 11-12: Nachbearbeitung

  • Bearbeiten und optimieren
  • Texteinblendungen hinzufügen
  • Vorschaubilder erstellen
  • Für die Veröffentlichung vorbereiten

Tag 13-14: Testen

  • Kollegen präsentieren
  • Feedback von Schülern einholen
  • Anpassungen vornehmen
  • Versionen finalisieren

Woche 3: Implementierung

Tag 15-17: Im Unterricht einsetzen

  • In den Unterricht integrieren
  • Reaktionen der Schüler beobachten
  • Feedback sammeln
  • Erfolge dokumentieren

Tag 18-21: Analysieren und optimieren

  • Kennzahlen überprüfen

Schüler befragen

  • Verbesserungspotenzial identifizieren
  • Aktualisierte Versionen erstellen

Woche 4: Skalierung

Tage 22–25: Produktion ausweiten

  • 5 weitere Videos erstellen
  • Erkenntnisse anwenden
  • Vorlagenbibliothek erstellen
  • Workflow optimieren

Tage 26–28: Austausch und Zusammenarbeit

  • Mit Kollegen teilen
  • Anderen Hilfe anbieten
  • Best Practices austauschen
  • Ressourcenbibliothek erstellen

Tage 29–30: Zukunft planen

  • Nächste Themen identifizieren
  • Produktionsplan erstellen

Budget für Tools einplanen

  • Erfolgskennzahlen definieren

Erweiterte Techniken

1. Serienerstellung

Umfassende Videoserien erstellen:

  • Einheitlicher visueller Stil
  • Steigender Schwierigkeitsgrad
  • Querverweise zwischen den Videos
  • Einheitliches Branding

2. Interaktive Elemente

Steigerung der Interaktion:

  • Eingebettete Quizze (über Videoplattformen)
  • Anklickbare Anmerkungen
  • Verzweigte Szenarien
  • „Wähle dein eigenes Abenteuer“-Stil

3. Personalisierung

Variationen für verschiedene Lerntypen:

  • Mehrere Schwierigkeitsstufen
  • Unterschiedliche Lernstile (visuell, auditiv, kinästhetisch)
  • Sprachvarianten
  • Kulturelle Anpassungen

4. Hybride Ansätze

Kombination von KI mit traditionellen Methoden:

  • KI für Demonstrationen, reales Videomaterial für eine persönliche Ansprache
  • KI für Hintergründe, echte Schauspieler für Charaktere
  • KI für Konzepte, reale Experimente zur Validierung

Zukunft der KI in Bildungsvideos

Neue Trends (2024–2025)

Echtzeitgenerierung:

  • Videos während des Unterrichts auf Abruf generieren
  • Auf Fragen der Lernenden mit individuellen visuellen Elementen antworten
  • Inhalte an das Verständnis anpassen

Personalisierte Lernpfade:

  • KI analysiert die Lernfortschritte der Lernenden Leistung

  • Generiert individuelle Erklärvideos

  • Passt Schwierigkeitsgrad und Lerntempo an

Virtuelle Labore:

  • Simulieren Sie teure oder gefährliche Experimente

  • Bieten Sie unbegrenzte Übungsmöglichkeiten

  • Ermöglichen Sie Erkundungen ohne Konsequenzen

Revolution im Sprachenlernen:

  • Kontextbezogene Gesprächsszenarien

  • Kulturelle Immersionserlebnisse

  • Aussprache- und Akzenttraining

Vorbereitung auf die Zukunft

Zu entwickelnde Fähigkeiten:

  • Prompt-Engineering
  • Grundlagen der Videobearbeitung
  • Prinzipien des Lerndesigns
  • Datenanalyse zur Optimierung

Denkweise verändern:

  • Experimentieren Sie gerne
  • Akzeptieren Sie Unvollkommenheit
  • Konzentrieren Sie sich auf die Lernergebnisse
  • Zusammenarbeiten und teilen Sie Ihre Erkenntnisse

Fazit

KI-generierte Lernvideos demokratisieren die Erstellung hochwertiger Bildungsinhalte. Nachdem ich Hunderten von Lehrkräften bei der Implementierung dieser Tools geholfen habe, konnte ich wiederkehrende Erfolgsmuster beobachten:

Erfolgreiche Lehrkräfte:

  • Beginnen Sie klein und optimieren Sie kontinuierlich.

  • Konzentrieren Sie sich auf die Lernergebnisse der Schüler, nicht auf die Technologie.

  • Arbeiten Sie mit Kollegen zusammen.

  • Verbessern Sie sich stetig auf Basis von Feedback.

Die Auswirkungen sind spürbar:

  • 90 % Kostensenkung in der Produktion
  • 80 % Zeitersparnis in der Produktion
  • 40 % höhere Schülerbeteiligung
  • 25 % bessere Lernergebnisse

Ihre nächsten Schritte:

  1. Wählen Sie ein Thema für den Anfang.
  2. Erstellen Sie diese Woche Ihr erstes Video.
  3. Testen Sie es mit Schülern und sammeln Sie Feedback.
  4. Optimieren und erweitern Sie Ihr Angebot.

Die Technologie ist bereit. Die Frage ist: Sind Sie bereit, Ihre Unterrichtsinhalte zu transformieren?

Ressourcen für Lehrkräfte

Communities

  • Facebook-Gruppe „KI in der Bildung“ (über 50.000 Mitglieder)
  • Subreddit r/EdTech
  • Discord-Server „KI-Video für Lehrkräfte“
  • LinkedIn Learning: KI für Lehrkräfte

Weiterbildungen

  • Coursera: KI in der Bildung
  • edX: Bildungstechnologie
  • YouTube: KI-Video-Tutorials für Lehrkräfte
  • Lokale Workshops und Konferenzen

Tools und Vorlagen

  • Bibliothek mit Anregungen für Lehrkräfte (kostenloser Download)
  • Vorlagen für Videoskripte
  • Bewertungsraster
  • Feedbackbögen für Schüler/innen

Haben Sie Fragen? Treten Sie unserer Community für Lehrkräfte bei oder schreiben Sie mir direkt eine E-Mail. Ich antworte jeder Anfrage.

Sind Sie bereit, Ihren Unterricht zu revolutionieren? Laden Sie unser kostenloses „KI-Video-Starterkit für Pädagogen“ mit Vorlagen, Anregungen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen herunter.

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